© Luftbildaufnahme Trinkhalle ©Oskar Neubauer
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Die Trinkhalle - Das Haus des Gastes

Mitten im Zentrum der Kaiserstadt und nur 200 Meter vom Bahnhof oder vom Busterminal entfernt liegt die Trinkhalle. In direkter Nachbarschaft befindet sich die katholische Pfarrkirche sowie das historische Post- und Telegraphenamt. Damals wie heute ist die ehemalige Wandelhalle erste Anlaufstelle für die Ischler Gäste.

© Trinkhalle ©www.badischl.at, Leitner Daniel
© Trinkhalle vor der Renovierung ©www.badischl.at

Die Geschichte der Trinkhalle

IN SALE ET IN SOLE OMNIA CONSISTUNT - Alles begründet sich auf das Salz und die Sonne

Die historische und gegenwärtige Bedeutung von Bad Ischl als Kurort wird architektonisch eindrucksvoll von der ehemaligen Trinkhalle repräsentiert, die 1829-31 als „Wirerbad” errichtet und nach Dr. Franz Wirer, dem Begründer des Ischler Heilbades und Leibarzt der kaiserlichen Familie, benannt wurde.
Das „Soolenbadhaus“ entwarf der Wiener Architekt Franz Xaver Lössl 1828 in Form eines „griechischen Tempels mit einem schönen Foyer". 20 Jahre später gravierend verändert und erweitert, blieb dabei der zentrale Haupteingang mit den vorgestellten Säulen erhalten. Der elegante, großzügige Innenraum mit fast 80 Metern Länge diente als Wandelhalle für die Kurgäste, die hier ihre Trinkkuren absolvierten, und später auch als Bühne für die Kurmusik. Der Südflügel mit den Badekabinen wurde nach Fertigstellung des Kurmittelhauses in den 50er-Jahren des 19. Jahrhunderts abgerissen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde gar der Abriss des gesamten Baues diskutiert, um einen großzügigen Stadtplatz anlegen zu können. Dazu kam es allerdings nicht, da der Bau beharrlich von begeisterten Kurgästen und kulturbewussten Bewohnern verteidigt wurde. Jedoch eine Sanierung des nicht winterfesten Biedermeier-Gebäudes ließ auf sich warten. Erst 2007 kam es zu dieser Revitalisierung, nachdem die Stadtgemeinde die Trinkhalle vom Land Oberösterreich erwerben und als zentrales Ausstellungsgebäude für die Landesausstellung 2008 adaptieren konnte.
Heute besitzt die Trinkhalle nicht mehr ihre Funktion als Kureinrichtung sondern dient als „Haus des Gastes“ und wurde durch umfassende Nutzung für kulturelle, touristische und gesellschaftliche Zwecke fest im Leben der Stadt verankert.

© Advent in Bad Ischl ©www.badischl.at
Christkindlmarkt in Bad Ischl im Salzkammergut
© Trinkhalle ©Foto Stadler

Die Trinkhalle als Veranstaltungszentrum

Die einstige Wandelhalle und das Denkmal der Ischler Kurtradition erstrahlt in neuem Glanz und ist nun die Toplokation für Ihre Feste. Glamouröse Galas, rauschende Feste, konzertante Aufführungen, Ausstellungen und vieles mehr. Feiern auch Sie im kaiserlichen Ambiente welches unsere Gäste schon seit Jahrzehnten zu schätzen wissen.

Räumlichkeiten:

Die Räumlichkeiten der Trinkhalle können individuell auf Ihre Wünsche angepasst werden. Dank zweier abtrennbaren Flügel und dem eindrucksvollen Eingangsbereich bietet die Trinkhalle Platz für jede Art von Veranstaltung.

Westflügel: 28,3 x 8,1 m (230 m²)
•Bankett - 152 Personen
•Vortrag - 230 Personen
•Parlament - 110 Personen
•Stehplätze - 350 Personen

Ostflügel: 25,2 x 8,1 m (205 m²)
•Bankett - 136 Personen
•Vortrag - 190 Personen
•Parlament - 100 Personen
•Stehplätze - 340 Personen

Foyer: 14,4 x 14,3 m (187 m²)
•Bankett - 40 Personen
•Stehplätze - 110 Personen

Bei Maximalbestuhlung der Säle muss das Foyer freigehalten werden. Alle Säle mit Tageslicht, Ost und Westflügel verdunkelbar.

Grundriss Trinkhalle