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Ein Spaziergang durch den Sisipark im Herbst 2020

Blog Beitrag von Mona Probstner vom 26.11.2020

Sisipark im Herbst


Wir gehen nach dem Esplanaden Zauner stadtauswärts, vorbei an ein paar netten kleinen Geschäften die mit ihren Auslagen die Phantasie anregen. Aber Vorsicht, fast hätte uns die Bewohnerin eines Hauses ziemlich nass gespritzt, weil sie ohne nach unten zu sehen ihre Balkonblumen gießt.
 

Grand Café Zauner an der Esplanade
 

Pferderutsche beim Abenteuer-Spielplatz


Links vom Abenteuer-Spielplatz, bei dem gerade ein paar Kinder ins Maul des großen Holzpferdes steigen um auf der Kehrseite des Tieres wieder herauszurutschen, wurde vor kurzem eine selbstreinigende, automatische WC-Anlage errichtet.
 

Die neue WC Anlage


Da des Öfteren danach gefragt wird, wollen wir uns das mal genauer anschauen. Ich betätige den Knopf zum Öffnen und trete ein, sofort danach schließt sich die Türe wieder. Tatsächlich funktioniert einfach alles vollautomatisch. Ein bisschen mulmig ist mir aber trotzdem, während ich meine Hand vor den Sensor für den Türöffner halte, da ich ja weiß, dass sofort nach dem Verlassen der Anlage lautstark die Sprinkelanlage einsetzt, damit alles wieder sauber wird.

Wir waren mit unseren Kindern schon auf unzähligen Spielplätzen aber so ein WC an einem Spielplatz habe ich noch nie gesehen. Das ist schon ein sehr netter Service.

Weiter geht es bis zum Ende des Spielplatzes und entlang des Kaltenbachs.
 

Der renaturierte Kaltenbach


Dieses flache Bächlein ist so hübsch und im Sommer sehr beliebt bei Eltern und Kindern. Schade, dass es das noch nicht gegeben hat als unsere Kinder klein waren. Sie hätten einen Riesenspaß gehabt durchzuwaten und kleine Laub- oder Blumenschifflein schwimmen zu lassen.

Überhaupt finden wir es sehr schön, dass durch die Landesgartenschau 2015 der Sisipark entstanden ist und Gästen sowie Ischlerinnen und Ischlern noch immer viel Freude bereitet.

Während wir weitergehen, achten wir darauf Passanten auszuweichen oder wo es ganz schmal ist, lieber stehen zu bleiben um uns an die coronabedingten Sicherheitsabstände zu halten.
 

Die blattleere Baumallee


Die Bäume tragen nur mehr wenige Blätter und viel Laub liegt schon auf den Wegen. Es macht Spaß es ein wenig mit den Füßen zum Rascheln zu bringen.

Am Ende des Parks gehen wir über die kleine Brücke und setzen den Spaziergang flussabwärts fort.
 

Gedicht von Kaiserin Elisabeth


Dabei kommen wir an den Aufstellern mit den Gedichten der Kaiserin Elisabeth vorbei. Ich lese sie wie immer durch, da mich die Persönlichkeit dieser starken Frau, die sich in Bad Ischl in ihren Franz verliebt hat und viel Zeit hier verbrachte, schon immer fasziniert hat.

Kurz darauf begegnen wir den beiden auch schon: Franz mäht gerade den Rasen und Sisi pflückt ein Sträußchen Blumen. Die beiden, von der Ischler Künstlerin Jacky Sams für die Landesgartenschau 2015 geschaffenen Figuren, haben ihren Zauber noch immer nicht verloren.
 

Blick vom Taubersteg auf die Esplanade


Eigentlich wollten wir über den Taubersteg wieder zurück auf die andere Traunuferseite. Wir entscheiden uns aber nun doch für eine andere Variante und gehen wieder vorbei am Esplanaden Zauner um noch kurz einen Blick auf und in den hübschen kleinen Pavillon vom Sissikuss werfen zu können.

Spätestens dort steigt einem schon der Duft des Imbiss-Standes „Ofenfrisch“ in die Nase.
 

Sissikuss
 

Ofenfrisch Imbissstand am Beginn der Esplanade


So aber jetzt überqueren wir den Traunfluss über die Elisabethbrücke und ich freue mich wie immer, dass die Traunvilla vom Goldenen Ochsen architektonisch so schön geworden ist und sich so wunderbar ins Stadtbild fügt. Das macht mich noch ein bisschen stolzer auf meine Heimatstadt.
 

Die Traunvilla vom Hotel Goldener Ochs


Danke fürs Lesen,
Mona Probstner