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Geschichtlicher Überblick

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1262 als „Ischelen provincia“, jedoch gibt es Hinweise, dass der Raum des heutigen Bad Ischl schon in der Hallstatt- und La-Tène-Zeit besiedelt war. Auch aus der Römerzeit haben sich einzelne Fundstücke erhalten, wie etwa ein Grabstein, der sich heute an der Außenmauer der katholischen Pfarrkirche befindet. 1656 wird erstmals der Name „Salzkammergut“ für die Gegend um Ischl erwähnt und bezeichnet eine Region, die aufgrund des Salzabbaues für die Habsburger von besonders hohem wirtschaftlichen Wert war.

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Einen Aufschwung als Badeort erlebte die Stadt in den 1820er-Jahren, als Ärzte erstmals Gäste zur Kur und zur Erholung hierher schickten. Der phänomenale Kurerfolg von Erzherzogin Sophie und ihrem Mann Franz Carl führte dazu, dass Ischl bald zum angesagten Modebad der Monarchie wurde. Ein Sommeraufenthalt in Ischl war fortan gesellschaftlich ein "Muss". Ein Nobelhotel nach dem anderen wurde gebaut, Landhäuser entstanden, die Infrastruktur entwickelte sich, um den Ansprüchen der verwöhnten Gäste zu genügen

Von 1849 bis 1914 wurde Ischl die Sommerresidenz Kaiser Franz Josephs I. und erlebte eine Blütezeit. 1853 verlobte sich Franz Joseph im Seeauerhaus, dem heutigen Museum der Stadt Bad Ischl, mit Elisabeth (Sisi). Als Hochzeitsgeschenk bekam das Paar eine Sommervilla - die spätere Kaiservilla. Dort verbrachten Franz Joseph und seine Familie viele Sommer.

Am 28. Juli 1914 wurde in Bad Ischl Weltgeschichte geschrieben: Kaiser Franz Joseph verfasste in der Kaiservilla in Bad Ischl das Manifest „An meine Völker“, in dem er dem Königreich Serbien den Krieg erklärte. Dies sollte der Beginn des Ersten Weltkriegs werden. Die beiden Weltkriege überstand Bad Ischl bis auf einen Bombenabwurf über Perneck unbeschadet.

Übrigens gehört das “Bad” erst seit 1907 zum Namen des Ortes, der im Jahr 1940 zur Stadt erhoben wurde. So kann Bad Ischl heute auf eine großen Vergangenheit zurückblicken, der man auf Schritt und Tritt begegnet.