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Geschichte der Trinkhalle

Die historische und gegenwärtige Bedeutung von Bad Ischl als Kurort wird architektonisch eindrucksvoll von der ehemaligen Trinkhalle repräsentiert, die 1829-31 als „Wirerbad” errichtet und nach Dr. Franz Wirer, dem Begründer des Ischler Heilbades und Leibarzt der kaiserlichen Familie, benannt wurde.

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Das „Soolenbadhaus“ entwarf der Wiener Architekt Franz Xaver Lössl 1828 in Form eines „griechischen Tempels mit einem schönen Foyer". 20 Jahre später gravierend verändert und erweitert, blieb dabei der zentrale Haupteingang mit den vorgestellten Säulen erhalten. Der elegante, großzügige Innenraum mit fast 80 Metern Länge diente als Wandelhalle für die Kurgäste, die hier ihre Trinkkuren absolvierten, und später auch als Bühne für die Kurmusik. Der Südflügel mit den Badekabinen wurde nach Fertigstellung des Kurmittelhauses in den 50er-Jahren des 19. Jahrhunderts abgerissen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde gar der Abbruch des gesamten Baues diskutiert, um einen großzügigen Stadtplatz anlegen zu können. Dazu kam es allerdings nicht, da der Bau beharrlich von begeisterten Kurgästen und kulturbewussten Bewohnern verteidigt wurde. Jedoch eine Sanierung des nicht winterfesten Biedermeier-Gebäudes ließ auf sich warten. Erst 2007 kam es zu dieser Revitalisierung, nachdem die Stadtgemeinde die Trinkhalle vom Land Oberösterreich erwerben und als zentrales Ausstellungsgebäude für die Landesausstellung 2008 adaptieren konnte.

Heute besitzt die Trinkhalle nicht mehr ihre Funktion als Kureinrichtung sondern dient als „Haus des Gastes“ und wurde durch umfassende Nutzung für kulturelle, touristische und gesellschaftliche Zwecke fest im Leben der Stadt verankert.