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Die Habsburger in Bad Ischl

Schon bevor die Stadt im 19. Jahrhundert zur Sommerresidenz Kaiser Franz Josephs wurde, hielten sich mehrere Kaiser und ungezählte weitere Mitglieder der Familie hier auf.

Kaiser Maximilian I bestätigte 1514 die Verleihung des Stadtwappens. Kaiser Ferdinand I eröffnete 1563 den Untertagebau des Ischler Salzbergwerks.Ein erster Höhepunkt der kaiserlichen Zuwendung war der Kuraufenthalt Kaiser Ferdinands I (von Österreich) im Jahr 1835.

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Die Weichen für die Zukunft der Monarchie und auch des Ortes Ischl wurden aber einige Jahre zuvor gestellt. Erzherzog Franz Karl, ein Bruder Kaiser Ferdinands, und seine Frau Sophie von Bayern waren nach mehrjähriger Ehe noch kinderlos. Auf Anraten ihres Arztes Dr. Wirer nahmen sie die Mineralsolebäder in Ischl in Anspruch. Die Badekur war so erfolgreich, dass sich daraufhin der ersehnte Nachwuchs einstellte: der 1. von insgesamt 4 Söhnen war der spätere Kaiser Franz Joseph. Er und seine Brüder wurden im ganzen Reich die Salzprinzen genannt, weil sie wohl dem Ischler Salzwasser das Leben verdankten. Kaum ein Sommer, den Sophie mit ihrem Mann und den heranwachsenden Söhnen nicht in Ischl verbrachte.

Auch nach der Hochzeit Franz Josephs mit Elisabeth Prinzessin in Bayern im Jahr 1854 kam die kaiserliche Familie häufig nach Ischl. Sie logierte nun nicht mehr im Seeauerhaus, wo auch die Verlobung des Kaiserpaares stattgefunden hatte, sondern in der eigenen Villa. Die Kaiservilla war ein Hochzeitsgeschenk der Kaisereltern und wurde in Form eines 'E' wie 'Elisabeth' ausgebaut. Außerdem wurde für Elisabeth das zauberhafte Marmorschlössl im englischen Cottagestil errichtet. Dieses Teehaus der Kaiserin beherbergt heute das Photomuseum des Landes Oberösterreich.